Am Wochenende vom 12. bis 14. Februar fanden sich Piraten aus ganz Deutschland in Kassel ein. An der als „Marina Kassel“ bezeichneten Veranstaltung nahmen rund 100 Parteimitglieder aus ganz Deutschland teil. Darunter waren neben vielen Bundes-, Landes-, Bezirks- und Kreisvorständen auch zahlreiche Mitglieder der Parteibasis.

Auf der "Marina Kassel" versammeln sich am kommenden Wochenende (12.-14.Februar) Piraten aus ganz Deutschland in der Jugendherberge in Kassel. Insgesamt werden etwa hundert aktive Piraten anreisen, Piraten aus den Landesverbänden und Mitglieder der Länder- und Bundesvorstände. Dieses Treffen dient der bundesweiten Vernetzung zwischen den Ländern abseits der Bundesparteitage. Damit das Transparenzgebot der Piraten gewahrt wird, gibt es eine Liveübertragung über das Internet. Der Samstag steht im Zeichen der thematischen Arbeit. Dabei werden aktuelle innerparteiliche Themen, wie das weitere Vorgehen bei der Programmentwicklung oder die internationale Vernetzung mit anderen Piratenparteien erörtert. Weiterhin steht die Vorstellung von Systemen zur innerparteilichen Mitbestimmung, wie z.B. Liquid Democracy/ Liquid Feedback auf der Tagesordnung.
Im Februar gilt erstmals der beim Januar-Plenum beschlossene Rythmus. Der Piratenstammtisch findet jeweils am 1. Mittwoch des Monats im Fiasko statt. Der zweite offizielle Stammtisch-Termin entfällt. Dafür finden zwei Plenen pro Monat statt. Nämlich am 2. und 4. Dienstag im Monat im Philipp-Scheidemann Haus. Die neuen Termine sollen uns mehr Gelegenheit zur konzentrierten politischen Arbeit geben. Gerade in größeren Gruppen braucht es häufig etwas mehr Ruhe und Konzentration, damit sich alle an einer Diskussion beteiligen wollen. Die Ergebnisse der Plenen werden in Protokollen im Wiki dokumentiert. Die Stammtische bleiben im Fiasko, dort werden in lockerer Atmosphäre aktuelle Themen besprochen. Freibeuter welcome!
Gestern wurden die Ergebnisse der Hochschulwahlen an der Universität Kassel ausgezählt und veröffentlicht. Dabei trat zum ersten Mal auch eine Piraten-Hochschulgruppe an und konnte auf Anhieb ins Studierendenparlament (StuPa) einziehen. Die Piraten wurden mit 9,3% sogar zur drittstärkste Kraft gewählt und erhalten nun 3 von 25 Sitzen. Die Wahlbeteiligung lag letztlich bei 26,24% und damit über der Marke von 25%, die erforderlich ist, um die vollen finanziellen Zuschüsse vom Land zu erhalten.

Die Caricatura zeigt ab Samstag, dem 22. Januar, die Ausstellung "Pirateristik - Einführung in die moderne Plünderungstheorie".